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Kriegsgräberpflegefahrt nach Posen 2012

 

In der Zeit vom 16.04. – 27.04.2012 haben wir unsere Fahrt Kriegsgräberpflegefahrt nach Posen durchgeführt. Wir haben auf dem Friedhof Milostowo in Posen gearbeitet. Insgesamt waren wir 20 Schülerinnen und Schüler, drei Lehrer und zwei Busfahrer.

Wir haben hierbei folgende Tätigkeiten durchgeführt:

 

Deutscher Friedhof:

  • 1600 m2  Rasenfläche eingesät mit 52 kg, vorbereitet und abgewalzt.
  • Rasenfläche abgesperrt.
  • Den kompletten Friedhof abgeharkt und von Laub und Filz auf der bestehenden Rasenfläche befreit.
  • Alle Wege abgefegt.
  • Alle Beete entkrautet, geharkt.
  • 300 m Hecke und Büsche geschnitten.
  • Grabtafeln gesäubert.

Polnischer Friedhof:

  • Alle Wege, ca. 0,7m x 300 m entlaubt, entkrautet und abgeharkt.
  • Um den pol. Friedhof herum Laub entfernt.

Mahnmal „Opfer der Bombardierung“:

  • Rasenfläche gesäubert.
  • Zuwege von Erde, Laub und Astwerk befreit.
  • Mahnmal mit Pflanzen der Saison bepflanzt Tagets, Strauchmageritte, Ageratum, Feuersalvien, Steinbrech je 12-16 Stk..
  • Wege abgefegt.

Russischer Friedhof:

  • Gesamter Friedhof vom abgeworfenen Astwerk befreit.
  • Mahnmal abgefegt und gesäubert.

 

Beispielbericht „Erster Arbeitstag  auf Milostowo 18.04.2012

Um 7:30 Uhr war wieder einmal Aufstehzeit und einige von uns waren schon etwas früher wach. Um 8.00 Uhr gab es dann Frühstück. Es gab Schokoflakes, Brot, Tee und Kaffee.

 

LaubharkenUm 8.38 Uhr war dann Abfahrt zum Friedhof. Wir fuhren quer durch Posen und wir hatten den Eindruck, dass man nicht vorankommt ;-).

Um 9.35 Uhr kamen wir dann auf dem Friedhof an und wir konnten sofort mit unserer Arbeit beginnen. Die Lehrer haben alles mit dem Friedhofsgärtner besprochen. Es wurde Laub von den Gräbern der polnischen Soldatengräber gefegt und die Wege gereinigt.

 

Abb. 1: Herr Ebensen beim Laubharken.

 

 

Auf dem deutschen Soldatenfriedhof haben wir angefangen, Raseneinsaatebenfalls das Laub von einer großen Fläche zu entfernen, denn hier soll später Rasen eingesät werden.

 

Abb. 2: Hier soll Rasen eingesät werden – viel Arbeit!

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem deutschen Friedhof waren die Blocksteine, welche die Reihen der Gräber wiedergeben, verrutscht, diese haben wir mit gärtnerischem Geschick wieder ausgerichtet.

Um 11.15 Uhr sind wir zur Unterkunft gefahren und es gab um 12.00 Uhr Mittagessen: Kartoffeln, Fleisch, Gemüse und eine schöne Suppe; es hat allen geschmeckt.

Um 13.30 Uhr waren wir wieder auf dem Friedhof und haben weitergearbeitet und wir sind bis 17.00 Uhr geblieben. Auf dem Rückweg haben wir noch schnell beim Auchan  eingekauft und kamen dann pünktlich um 18.00 Uhr im Artesya an.  Wir hatten dann Freizeit bis 22.45 Uhr und wir konnten den Sieg von Bayern sehen. Einige haben am Lagerfeuer gesessen, welches wir machen durften.

 

Lagerfeuer Lagerfeuer1

  Abb. 3: Lagerfeuerromatik – fast jeden Abend.

 

Wir hatten ja im Wald Holz gesammelt und mit dem Bus zur Unterkunft gebracht. Am Feuer haben wir Marsmellows gemacht und Gitarre gespielt – schön.

 

Kevin Kotzur und Kevin Paatzsch

 

Einer von vielen….. Reiserbericht Chelmno und Lodz / 21.04.2012

 

Heute sind wir nach Lodz gefahren. Nach einer Stunde Fahrt die erste Abwechslung, die dritte Mautstation. Ansonsten war die Fahrt bis hierhin lang und weilig und es war ruhig im Bus, denn alle waren noch müde. Es kommt Heinz vor, als wenn wir bald in Russland wären und wir haben eine Menge Spaß.

Um 11.00 Uhr kommen wir am Vernichtungslager Kulmhof an, hier sind wir über die schrecklichen Gräueltaten der Deutschen an der jüdischen Bevölkerung informiert worden. Es ist traurig zu hören, zu was Menschen fähig sind.

 

 

Abb. 4: Überreste des VernichLager Chelmotungslagers Chelmno.

Alltagsgegenstände

Abb. 5: Gegenstände des Alltags aus dem Lager.

 

 

 

 

Danach sind zu dem Friedhof in der Nähe von dem Vernichtungslager gefahren. Diesen sind wir abgelaufen und haben die Gräberreihen gesehen und die Reste des Krematoriums.

 

Eingang

Abb. 6: Eintrittsgelände zu den Gräberfeldern

 

Etwas betrübt haben wir dann nach einer kurzen Rast die Weiterfahrt nach Lodz aufgenommen.

Es gibt zu viele Mautstellen in Polen, alle paar Kilometer eine. In Lodz haben wir ewig nach einem Parkplatz gesucht und dann auch einen gefunden – dunkle Ecke….

In Lodz haben wir ein riesiges Einkaufszentrum besucht und dann sehr gut bei MC Donalds gegessen. Es ist nur halb so teuer wie in Deutschland, schmeckt aber genauso gut. Ansonsten ist Lodz auch eine schöne Stadt, allerdings nichts im Vergleich zu Breslau oder Posen und Theo haben wir nicht gesehen….;-)

 

Lodz

Abb. 7: Unser schöner Bus im „schönen“ Lodz

 

Um 20.00 Uhr waren wir wieder zu  hause. Um 22.00 sollte Nachtruhe sein, es gab aber noch ein wenig Unruhe, denn eine Person fehlte, konnte aber dann wiedergefunden werden.

Ach ja und Dortmund ist heute Meister geworden – besser als Bayern.

Heinz Hauck und Dennis Hammelberg                       

….Diese Berichte geben nur einen kleinen Bruchteil der Erlebnisse der Fahrt wider. Im Jahr 2013 werden wir wieder nach Posen fahren, wir hoffen dann sehr, eine polnische Partnerschule aus der Region Posen gefunden zu haben, mit der wir dann langfristig europäische Ziele ansteuern können.

 

K. Cornelius

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