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Ausbildung Werkstoffprüfer/in
Ausbildung
Werkstoffprüfer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Dieser Beruf wird z.B. in Materialprüfabteilungen der Metall- oder Elektroindustrie in den folgenden Schwerpunkten ausgebildet:
Metalltechnik
Halbleitertechnik
Wärmebehandlungstechnik
Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre.
Zugang
Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.
Die Betriebe stellen überwiegend angehende Werkstoffprüfer/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein. Knapp ein Sechstel der Ausbildungsanfänger/innen hat die Hochschulreife , ein Neuntel den Hauptschulabschluss .
Vergütung Werkstoffprüfer/innen werden in Betrieben der metallverarbeitenden Industrie und Betrieben der Halbleitertechnik ausgebildet. Die Auszubildenden erhalten von den Unternehmen eine monatliche Ausbildungsvergütung.
Für die Auszubildenden ist die Ausbildung im Betrieb kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht - je nach Berufsschulstandort - sowie für Lehrgänge in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten anteilig Fahrtkosten und Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen. Über Förderungsmöglichkeiten für Auszubildende und Lehrgangsteilnehmer/innen informiert die Agentur für Arbeit.
Auszubildende erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe meist tarifvertraglich festgelegt wird.
Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung pro Monat in Euro betrug im Jahr 2005 für diesen Ausbildungsberuf in den einzelnen Ausbildungsjahren:
Bereich Industrie und Handel Alte Bundesländer 1. Ausbildungsjahr: € 678
2. Ausbildungsjahr: € 718
3. Ausbildungsjahr: € 774
4. Ausbildungsjahr: € 825
Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB)
Die Daten der DAV resultieren aus regelmäßigen Auswertungen und Analysen der tariflichen Ausbildungsvergütungen durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB). Sie werden jedes Jahr veröffentlicht.
Ansprechpartner:
Frau Schneider, Herr Mackenstedt, Tel. 0511.260 90 780


