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Ausbildung Helfer/in im Gartenbau

Ausbildung

Eine Vielzahl der Absolventen der Förderschule G, hat keine Möglichkeit, einen geeigneten Platz in der Berufs- und Arbeitswelt einzunehmen. Eine betriebliche Übernahme erfolgt nur selten durch die persönliche Bereitschaft der Betriebe, Anleitung der (WfB) Werkstatt für Behinderte oder anderer Institutionen.
Dennoch ist es notwendig, nach Einführung der 12-jährigen Schulpflicht im Bereich der Förderschule G, geeigneten Schülerinnen und Schülern eine Berufsausbildung zu ermöglichen. 1994 wurde die Berufsfachschule Helferin/Helfer im Gartenbau eingerichtet und im Jahre 2002 in leicht veränderter Form als Innovationsvorhaben fortgeführt. Hierzu haben die beteiligten Stellen, Kulturministerium, Bezirksregierung, Region Hannover, Landwirtschaftskammer, Arbeitsagentur und die Justus-von-Liebig-Schule eine Möglichkeit erarbeitet, bei die der Schulträger, die Region Hannover, die Ausbildungsstätte stellt. In der schuleigenen Gärtnerei findet nun die dreijährige Ausbildung nach $ 48 BBiG zu Helferinnen/Helfern im dualen System statt. Wenn die Auszubildenden hingegen besondere Fähigkeiten erlangt haben und alle Zwischen- und die Abschlußprüfung erfolgreich absolviert haben, können sie als Abschluß auch den “Werker im Gartenbau” erreichen.

Kooperation

Die Einführung der dreijährigen Abschlußstufe an der Förderschule G soll die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit verbessern und Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt ermöglichen. Seitdem nehmen Schülerinnen und Schüler nahezu aller Förderschulen G der Region Hannover, einmal in der Woche im Rahmen einer Kooperation am fachpraktischen Unterricht der Berufsschule teil. Neben der Vermittlung unterschiedlicher praktischer Inhalte, ist das Fahrtraining ein besonderer Ausbildungspunkt während der Zusammenarbeit.

Ausbildungsinhalte

Die positiven Erfahrungen aus dieser Kooperation ließen es zu, weitere Ausbildungsinhalte zusammenzustellen, die einer helfenden Tätigkeit im Gartenbau entsprechen und zur Entlastung des Gärtners beitragen. Der Unterricht ist in weiten Bereichen praxisorientiert ausgerichtet und auf die betrieblichen Erfordernisse zugeschnitten. Die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erfolgt in der schuleigenen Gärtnerei mit entsprechendem Freigelände sowie in geeigneten ausbildungsbegleitenden Betrieben. Unterrichtet werden die Auszubildenden von je einem Lehrer der Berufsschule und der Förderschule G.

Unterrichtsfächer

Es werden 38 Wochenstunden Unterricht erteilt:

Betriebs- und Materialkunde 4 Std.
Boden- und Pflanzenkunde 4 Std.
Fachpraxis Schule & Betrieb - Anbau von Kulturpflanzen - Steinarbeiten 30 Std.

Aufnahmevoraussetzungen

  • Besuch der Förderschule G
  • Teilnahme an der Kooperation während der dreijährigen Abschlußstufe
  • Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Eignung zum Beruf “Gärtner
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