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Das Jahr 2010

Potato Europe 2010

Was ist das? Noch nie von ihr gehört…, das war das erste, was ich dachte. Ein Schulkollege der ZFA klärte mich auf:“Das ist so was wie die Euro- Tier, nur für Kartoffeln! Muss man doch kennen.“ Dann mal los! Treffpunkt Gut Bockerode (DLG-Feldtage;) am Mittwoch, den 8. September, 9 Uhr, vor dem Haupteingang. Eingetreten in das Reich der Kartoffel, hatten wir noch ein paar Arbeitsaufträge von unserem Lehrer zu erledigen. Dies stellte sich für mich als vorteilhaft heraus, da ich sonst zielstrebig umhergeirrt wäre. Wir fanden uns selbstständig zu kleinen Gruppen zusammen und gingen oder schlenderten das Gelände ab. Zu allererst, zum warm werden und zur Einfindung in die Materie, ging unser Grüppchen in Richtung der Maschinenvorführung. Es wurden große Schlepper vor gezogenen Rodern wie Selbstfahrern gezeigt. Man konnte sie im Stand wie in Aktion erleben, spannende Sache, wobei möglicherweise auch Wetten abgeschlossen wurden, welche dieser Erntemaschinen das beste Bild hinterließen: Große Maschinen, die bei dieser Wetterlage versuchten, das Beste aus den Reihen zu holen. Sogar ein kleiner gezogener Roder namens Rowadest präsentierte sich und warb mit sauberen, handtuchtrockenen Kartoffeln. Unbekannte, interessante Sache! Außerdem befassten wir uns eingehend mit dem Thema des Zwischenfruchtanbaus. Man bekam z.B. bei der Saaten Union ausgiebig erläutert, welche Sorten, zu welchen Konditionen, mit welchen Eigenschaften, für welche Zwecke (Achtung: Es gibt Nematoden der vielfältigsten Arten und: Erosionsschutz ist alles!) zur Verfügung stehen. Besonders hervorgehoben wurde die neue Ölrettich Sorte Defender. Sie sei nicht nur der Mercedes unter den nematodenresistenten Rettichen, sie sei mehr als das. Weiterhin gab es viele verschiedene Vorträge, unter anderem über die Ökokartoffel, Qualitätssicherung in Hinblick auf die Legetechnik, die Ernte und weitere. Man konnte viele verschiedene Kartoffelsorten in Form, Farbe und Qualitäten bewundern und kennenlernen. So wurde auch auf die Verarbeitung und Verwendungsmöglichkeiten der Kartoffel eingegangen, sei es als Nahrungsmittel, Saatgut oder Baustoff, Dämmung oder Werbung, die Kartoffel macht in jedem Fall eine attraktive Figur. Abschließend lässt sich festhalten: Es war ein interessanter, aufschlussreicher Tag, an dem man später aber auch wieder froh war, nach Hause zu kommen. MARGOT- HENRIKE HINCK ZFA

Feldtag der Justus von Liebig Schule in Stadthagen

Auch in diesem Jahr richtete die JvL - Schule ihren Feldtag am 16.09.2010 in Stadthagen aus. Thema des Feldtages war ,,Die Aussaat und Saatbettbereitung für Zwischenfrüchte“. Auf dem Betrieb von Herrn Pöhler sammelten sich die ca.100 Schülerinnen und Schüler des 2. und 3. Lehrjahres der JvL-Schule, um dann, in acht Gruppen eingeteilt, zum nahe gelegenen Acker zu gehen. Dort war der Feldtag in acht Stationen aufgeteilt, die in Gruppe 1 „Zwischenfrüchte“ von Hajo Harke von der Deutschen Saatgutvermehrung betreut wurde. Die weiteren sieben Gruppen wurden betreut von jeweils zwei Schülern der Zweijährigen Fachschule Agrarwirtschaft der JvL-Schule. Dort ging es dann praktisch weiter mit Einstellungen am Grubber, um eine flache Bodenbearbeitung durchzuführen, dem Vergleich einer pneumatischen und einer mechanischen Drillmaschine und der Wartung am Mähwerk und am Ladewagen. In zwei Gruppen kam die Kurzscheibenegge zum Einsatz, ebenfalls, um eine flache Bodenbearbeitung durchzuführen und das auf dem Acker verbliebene Stroh zu zerkleinern und durchzumischen. Eine Station war der Pflug, der durch die nassen Bodenverhältnisse nicht zum Einsatz kommen konnte. Unterstützt wurde unser Feldtag durch die Firma Brase, die uns die John Deere Schlepper zur Verfügung stellte und durch die Firma Pöttinger, die uns ihre Anbaugeräte mit voller Unterstützung testen ließ Die Gesamtorganisation des Feldtages lag wieder bei C. Wehling und seinen Lehrerkollegen aus Ahlem. Die Einjährige Fachschule sorgte für Bratwürstchen und Getränke. Mittags wurde der Feldtag durch eine Zusammenfassung zum Verlauf in einer kurzen Rede von Florian Wiese beendet. Für uns als Schüler der ZFA war der Feldtag eine ausgezeichnete Übung zur Lehrlingsunterweisung im Rahmen des Unterrichts in Berufs- und Arbeitspädagogik.

Ann – Christin Hartmann , Frauke Behrens, ZFA

Feldtag der LWK Hannover in Hülptingsen

am 07.September 2010,Kartoffelhof Schweer

Feldtag „bodenständig“ Die LWK Hannover lädt zum 2. Winderosionsschutztag. Spätestens seit der Erfassung aller Feldblöcke nach Wasser - und Winderosionsgefährdung sollte sich ein jeder Landwirt mit dem Thema befassen. Die LWK Niedersachsen, Bezirksstelle Hannover lieferte zur Winderosion einige Lösungsvorschläge, wie auch den aktuellen Sachstand der Gesetzgebung, der noch immer nicht festgelegt ist. Er soll sich aber an den Auflagen der LWK in NRW orientieren. Nachdem der Landwirt Schweer sich selbst wie auch seinen Hof vorstellte, erläuterte er auch seinen ganz eigenen Bezug zur Winderosion und den Konflikt mit den geltenden Auflagen im Kartoffelanbau. Anschließend wurden auf einem nahegelegenen Acker in vier Stationen zu je 30 Minuten sechs Fachmänner und -frauen zu Wort gebeten. Dies waren neben einer Erklärung des Standortes und der aus saalezeitlichen Schmelzwassersanden entstandenen sol - Braunerde durch Dr.Jürgen Boess auch die detaillierte Ansprache des A-Horizontes durch Marion Senger. Dr. Walter Schäfer erläuterte die durch Cross Compliance auferlegten Erosionsschutzregeln und Möglichkeiten, z.B. durch Windfallen Erosion selbst zu ermitteln. Felix Haarstrich hingegen veranschaulichte den Konflikt zwischen dem Kartoffelanbau auf Sanden und den Auflagen zum Erosionsschutz. Auch an bunten Maschinen fehlte es natürlich nicht. So stellten die Firmen Väderstad, Köckerling und Horsch ihre besten Gerätschaften für die konservierende Bodenbearbeitung vor, bei denen sich deutlich zeigte, dass die Einstellungen für besseren Boden noch lange nicht im Sand optimal arbeiten. Sehr gut aber konnte man an dieser Station sehen, wie akut das Problem mit der Winderosion ist. Ebenfalls sehr anschaulich war die Vorstellung verschiedener Zwischenfrüchte in Pflug- und in Mulchsaat durch Herrn Windheim von der LWK Hannover. Hier konnte sehr gut gezeigt werden, dass sich alle Mischungen nach dem Pflug schneller und dichter entwickelten als die Versuche in Mulchsaat. Alles in allem war der 2. Feldtag zur Vermeidung von Winderosion leider nicht ausreichend besucht, aber höchst interessant. Im Anschluss an eine leckere warme Kartoffelsuppe, die die Landfrauen Burgdorf mit einer Bockwurst anboten, konnte noch mit den Fachleuten diskutiert werden. Wünschenswert für einen nächsten Feldtag wäre jedoch ein weiterer zeitlicher Rahmen, um noch besser auf Details eingehen zu können.

Bernhard Hemme, ZFA

 

Landschafter bei Gärtner – von- Eden- Betrieb Meißner

Beim Besuch des Gärtner-von-Eden-Betriebs Meißner in Garbsen wurde den BW- und Meisterklassen der JVL vor Augen geführt, wie viel Raum man der Kreativität bei der Ausübung unseres Berufes lassen kann. Schaugärten, die vor neuen Ideen nur so strotzen. Manche ungewöhnlich (zweietagige Senkgärten), manche auch praxisfremd (mit Torfballen gefüllte Gabionen), aber immer dazu anregend, mal in andere als die bekannten, eingefahrenen Richtungen zu denken. Für Begeisterung sorgte unter den Schülern die Einführung in die Schaugartenanlage. Hier wird dem Besucher eingangs auf einer leeren, langweiligen Wiese die neutrale Fläche von 6 x 11,5 m (ein durchschnittlicher, deutscher Reihenhausgarten) in all ihrer Beschränktheit vor Augen geführt, nur um in der weiteren Führung über das 15.000 m² große Betriebs- und Schaugelände immer wieder zu beweisen, was für ein Potential in diesem Fleckchen Erde steckt, wenn man es nur wagt, sich vom Stereotyp Terrasse, Rasen, Hausbaum, Sichtschutzhecke zu lösen.

Gartenbau

Einen großen Teil der Raumeindrücke in seinen begehbaren Kunstwerken erreicht Joerma Biernath, der kreative Kopf hinter den Entwürfen der Schaugärten, über seine spezielle Art der Pflanzenverwendung. Diese werden nicht nur um ihrer eigenen Schönheit Willen gepflanzt, sondern als Gestaltungselement, das gezielt eingesetzt wird, um dem Garten einen bestimmten Ausdruck zu verleihen. Hellgrüne Gräser werden hier z.B. mit dunkelrot-laubigen kombiniert, um das Bild natürlichen Schattenwurfes auf eine Pflanzfläche geschickt zu imitieren. Doch nicht alle diese Ideen ernteten nur Zustimmung und Begeisterung. So sorgte einer der Gärten, bepflanzt mit 120 Betula utilis, für heiße Diskussionen. Aber man kann nun mal nicht alle möglichen Zielstellungen gleichzeitig erreichen, dachte sich wohl Joerma Biernath. So wischte er auch hier berechtigte Interessen wie die standortgerechte Pflanzenverwendung oder einen angemessenen Pflegeaufwand bei der weiteren Gartenentwicklung zugunsten des Raumeindruckes beiseite, verwirklichte diesen dafür aber beeindruckend.

Allein die Anwesenheit von Peter Fülling sorgte während des Besuches für freiwillige und umfassende Ausführungen über die betriebswirtschaftliche und marketingpolitische Aufstellung des Betriebes Meißner, wobei das Für und Wider einer Mitgliedschaft in der „Gärtner- von- Eden-Sekte“ mit all den Vorurteilen gegenüber ihren arroganten, überheblichen Mitgliedern sehr genau hinterfragt, von den Gastgebern aber auch erfrischend offen und ohne Scheuklappen aus ihrer Sichtweise erklärt wurde. So kann die Besichtigung dieses Betriebes nachfolgenden Jahrgängen allein wegen der Fülle neuer Ideen, die jedem Besucher beim Durchstreifen der Schaugartenanlage ganz von selbst kommen, nur wärmstens ans Herz gelegt werden.

Kai Rupp, BW 2010

GaLaBau 2010 in Nürnberg am 16.09.2010

Ein Ausflug war geplant, die Fachschüler GaLaBau der Justus von Liebig Schule fuhren nach Nürnberg. Start war um 6.26 Uhr am Hauptbahnhof Hannover. Für mich hieß das, um 4.00 Uhr aufstehen und gegen 5.00 Richtung Bahnhof. Dort angekommen, noch in Ruhe eine rauchen. Bald standen um die 20 Schüler mit mir vorm Haupteingang. Jens Winkelmann, einer unserer Lehrer, gesellte sich zu uns. Es wurde über die Erwartungen an den heutigen Tag diskutiert. Als wir beschlossen, uns gen Bahnsteig zu bewegen, sagt Herr Winkelmann (O-Ton) „Wenn wir da gleich reingehen, bitte in einer Reihe zu zweit aufstellen und an den Händen fassen!“. Einwurf eines Passanten : „Genau so soll es sein!“. Darauf Herr Winkelmann: „Ja, man muss seine Schüler im Griff haben!“. Am Bahngleis trafen wir auf die übrigen Lehrer und den Rest der Klassen. Der ICE brachte uns in 4 Stunden zum Nürnberger Hauptbahnhof Aber wo war in Nürnberg die U-Bahn? Gefunden, Gruppenticket nicht vergessen, also zum Automaten, wer hatte nu bezahlt und wer fuhr auf diesem Ticket mit? Gut, Herr Winkelmann war in der Nähe, konnte nichts schief gehen! Endlich standen wir vor den ersten Ständen der Messe. Gleich auf in Halle 1, hier gab es Urbane Gestaltung, Spiel- und Sportgeräte mit den Ausstellern von Obra, Meldra, Vollmer u.a.. In Halle 2 fand der diesjährige Landschaftsgärtner-Cup statt und einige von uns haben da bestimmt mal mit dran teilgenommen. Es wurden Treppenbau und Mauerarbeiten gezeigt und Schleswig-Holstein war noch mit vertreten ( war doch klar!). Danach zogen wir in Halle 4 ein , hier wurde über Stoffe und Bauteile, Pflanzen, Verwertung, Entsorgung, Umweltschutz sowie spezielle Arbeitsgebiete und Organisationen ausgestellt . Interessant war hier vor allem die neue Pumpentechnik für Teiche und Klärteiche. Weiter ging es dann mit Ausstellern wie Polytan, Geoplast, Ulmer und engelbert strauss, hier kleidete man sich natürlich ein und erneuerte, was einem zu klein geworden oder einfach kaputt war. In Halle 5 wurde es wieder interessant mit Arbor, Dataflor, Greenware und anderen Branchensoftwareherstellern. Sehr nett waren die Mädels, die uns davor angesprochen haben und leider feststellen mussten, dass sie von ihrer Software keine Ahnung hatten. Im Außengelände für Erdbau. waren einige von uns wohl den ganzen Tag anzutreffen. Es gab hier die Maschinenaussteller wie Volvo u. a.; es wurde viel gezeigt und selbst ausprobiert. Auf zu Halle 6, hier gab es Aussteller von ISEKI, BAMAKA, Schliesing und unserem Natursteinhändler K.S.V., den wir in Stuttgart während der Exkursion besichtigt hatten. In den „Maschinenhallen“ haben wir uns lange aufgehalten. Es gab viel Neues, so unter u.a. motorbetriebene Schubkarren, die Treppen fahren konnten. Hab` ich noch nie gesehen vorher, gut für Hinterhofarbeiten in der Stadt, wo es nur durch einen engen Eingang mit 4 Stufen rauf und 6 Stufen wieder runter geht. Halle 8 war unser nächstes Ziel, hier waren alle Pflegemaschinen und –Geräte von John-Deere bis Hako vertreten, aber ich fand, es gab nichts Neues zu sehen. Bis auf die SKT-Technik, hier gab es einige Neuerungen und günstige Preise, was ausgenutzt wurde. Auch sehr nett war die Vorstellung der Jungs, die sich in den Gurt hängten und bis unter das Hallendach kletterten. Nachdem wir uns eine kleine Brotzeit gegönnt hatten, machten wir uns auf zum Nürnberger Altstadtfest . Dort schlürften wir uns erst mal durch die örtlichen Köstlichkeiten und stellten fest: so ein Dirndel hat auch seine guten Seiten. Wieder am Bahnhof, standen da schon ein paar von uns und hatten ein Lied auf den Lippen, wohl um den Heimweg zu finanzieren, man weiß es nicht Noch schnell eine Zigarette und der ICE 732/782 fuhr ein. Endlich in Hannover angekommen, dachte der ein oder andere, er wäre mit dem Schiff gefahren, so ein Seegang herrschte auf Gleis 7. Aber der Tag war noch nicht zu Ende, man entschied sich also, ach was solls, Bierbörse. Und um 6.00 Uhr klingelte wieder der Wecker. Ein schöner Tag war vergangen und ach ja, wo ist eigentlich Herr Möwisch? Lars Hruby, BW 2010/11

Malen nach Zahlen – war DAS nicht!

Ein Unterricht der besonderen Art stand auf dem Stundenplan für die angehenden Meister und Betriebswirte im Garten- und Landschaftsbau sowie Zierpflanzenbau. Vom 27.-29.09.2010 hieß es: Zeichenkurs mit Daniel Nies. Daniel Nies studierte Landscape Design an der Colorado State University in den USA, arbeitete in verschiedenen Landschaftsarchitekturbüros und leitet nun sehr erfolgreich eigene Zeichenseminare im In- und Ausland. „ Zeichnen lernen kann jeder! Ein guter handgezeichneter Plan besitzt eine positive Überzeugungskraft gegenüber dem Kunden,“ so der gebürtige Augsburger. Hauptpunkte der drei ereignisreichen Tage waren die Ein- und Zweipunktperspektive sowie die Perspektive über eine Fotographie zu legen, kurz gesagt: Wie stellt man den Garten in 3 D dar? Hinzu kamen die Zeichnungen von Gehölzen, Stauden, Gräsern und Gegenständen wie Tischen, Stühlen, Bänken etc… „Ohne Farbe sieht ein Plan leblos aus“, so Nies weiter. Das Chlorieren ist ein weiterer wichtiger Bestandteil bei der Plandarstellung. Welche Farbe setze ich ein? Wie mische ich sie? Wie bekommt mein Plan Leben? Über eine Großleinwand projizierte Nies die einzelnen Schritte ruhig und verständlich, bevor jeder selber ans Werk ging. Hierbei stand der „Zeichen-Guru“ immer mit Rat und Tat zur Seite und schlenderte durch die Sitzreihen. Zur Abwechselung und Aufheiterung trug Daniel Nies mit seinen Fingerpuppen und witziger Musik bei. Am Mittwochabend konnte man schon große Fortschritte bei den Teilnehmern sehen. Jetzt heißt es am „Ball bleiben“ und das Erlernte weiterführen und später in den Betrieben möglichst gewinnbringend anwenden, damit Kollegen, Chefs und Kunden begeistert sind. Wer sich weiterbilden will, für den bietet Daniel Nies weitere spannende Kurse an, die unter seiner Internetseite www.zeichenwerk.de zu finden sind. Vielen Dank an Daniel Nies sowie an alle Helfer und Organisatoren, die dieses Erlebnis ermöglicht Am Mittwochabend konnte man schon große Fortschritte bei den Teilnehmern sehen. Jetzt heißt es am „Ball bleiben“ und das Erlernte weiterführen und später in den Betrieben möglichst gewinnbringend anwenden, damit Kollegen, Chefs und Kunden begeistert sind. Wer sich weiterbilden will, für den bietet Daniel Nies weitere spannende Kurse an, die unter seiner Internetseite www.zeichenwerk.de zu finden sind. Vielen Dank an Daniel Nies sowie an alle Helfer und Organisatoren, die dieses Erlebnis ermöglicht haben.

Marc Gröne BW 2010/2011

Meisterliche Unterweisungen 2010

Die gute Ausbildung des Gärtnernachwuchses ist ein großes Anliegen der Justus-von-Liebig-Schule. Einen wichtigen Anteil daran haben gute Unterweisungen zu den verschiedenen Themen des Ausbildungsplans.Die Unterweisungsprüfung ist wichtiger Bestandteil der Meisterprüfung und deshalb auch Bestandteil des Fachschulun

terrichts. Die künftigen Meister und Betriebswirte haben während ihrer Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung an der Justus-von-Liebig-Schule die Gelegenheit, diese „Kunst“ zu lernen, bzw. zu vertiefen und unter den kritischen Augen ihrer Mitschüler/innen und den Fachlehrern für Berufs- und Arbeitspädagogik und Mitarbeiterführung unter praxisnahen Bedingungen mit den Auszubildenden zu üben. Genau wie in der Unterweisungsprüfung am Ende des Schuljahres reflektiert zunächst jede/r Meister/in im Anschluss an die Übung sein eigenes Ausbilderverhalten, bevor die Beobachter/innen anschließend Stärken und Schwächen der Unterweisung analysieren. So profitiert jeder vom anderen und kann gut vorbereitet in diesen Teil der Meisterprüfung gehen.

Unterweisung



Ein Meisterprüfungskandidat der Fachschulklasse Produktionsgärtner und ein Azubi bei einer Übung unter den kritischen Augen der Mitschüler!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durchgeplant

Kundenwünsche umsetzen, Leistungsverzeichnisse erstellen, Pläne zeichnen und das alles im Team. Das Gruppenprojekt der Betriebswirte war wieder einmal der Beweis, dass die Justus von Liebig Schule ihren Grundsätzen treu geblieben ist, denn das Gruppenprojekt war eine gute Gelegenheit für die Schüler, die bisher gelernte Theorie auch in die Praxis umzusetzen. Gestaltungsgrundsätze, Textierung, Kalkulation und Pflanzenverwendung, eine Menge musste auf dem Weg zum fertigen Projekt bearbeitet und durchdacht werden. Sechs Wochen lang schlüpften die Betriebswirte in die Rolle des kundenorientierten Planers. Grundlage der Projektarbeit waren Gärten von Bekannten, Freunden und der eigenen Familie. Durch intensive Gespräche mit den einzelnen Kunden wurden Wünsche und Vorstellungen bezüglich der Gestaltung gesammelt, gefiltert und anschließend in der Planung umgesetzt. Gestaltungsgrundsätze mussten beachtet werden, die Köpfe rauchten als es um die Kalkulation ging, bei der Textierung stand die kurze und schlüssige Beschreibung der Arbeiten im Vordergrund. Der grüne Daumen durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Teamfähigkeit war gefordert. Kompromisse mussten den eigenen Ideen weichen. So entstanden ganz individuelle Entwürfe, die am Ende der Bemühungen, den Meisterklassen vorgestellt wurden. Mit schlüssigen und klaren Präsentationen, wurden die Arbeitsergebnisse von den Referenten, auf den Punkt gebracht. Jede Gruppe, hatte sich zusätzlich auf ein spezielles Thema konzentriert. Hier konnten den Zuhörern Hintergrundinformationen zu verschiedenen Themenschwerpunkten vermittelt werden. So gewann das Publikum besonders in Bereichen der Kalkulation und der Rahmenbedingungen des Projektes einen umfassenden Einblick. Fragen wurden beantwortet, konstruktive Kritik dankend angenommen. Rückblickend war das Gruppenprojekt eine hervorragende Vorbereitung für das Einzelprojekt im März 2010. Hier muss sich dann jeder Schüler als Einzelkämpfer beweisen. Es bleibt also spannend.

Kalle – Christian, Schwerdfeger (BW 2010)

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